Ständig müde: 14 Ursachen die schlapp machen – und wie du fitter wirst

Gähnen, die Augenlieder sind schwer, Konzentration gleich null! Schluss damit! Wissenschaftler*innen haben entschlüsselt, warum viele Menschen ständig müde sind und wie du fitter wirst

Ständig müde: 14 Ursachen die schlapp machen – und wie du fitter wirst
Immer müde? Das muss nicht so bleiben! Denn Wissenschaftler*innen wissen, was du ändern kannst um fitter zu werden Foto: simonapilolla / iStockPhoto

Immer müde – Musst du zum Arzt?

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Anders gesagt: Fühle ich mich einen Tag pro Monat ständig schlapp oder sind es zwei, vier oder noch mehr Tage? Ab fünf Tagen – so die Faustregel – kann der Zustand durchaus mal einen Besuch bei Expert*innen erfordern. Vor allem dann, wenn ausreichend Schlaf allein nicht zu helfen scheint und sich die Frage aufdrängt, was dem Körper fehlt. Ein Besuch beim Arzt kann etwa Erkrankungen wie z. B. eine Schilddrüsenunterfunktion oder Eisenmangel entlarven.

Wissenschaftler untersuchen dauerhafte Müdigkeit

Es genügt schon, zwei bis drei Tage auf diese Gewohnheiten zu verzichten, um festzustellen, ob sie der Grund für die anhaltende Müdigkeit waren.

Wer seine Ernährung hauptsächlich auf stark fetthaltige Lebensmittel (wie z. B. Butter, Sahne, Vollfett-Käse, Chips) aufbaut, ist tagsüber sehr schläfrig, haben Forscher des Penn State College of Medicine in Pennsylvania herausgefunden. Eine höhere Fettverbrennung lässt die Aufmerksamkeit demnach sinken.

TIPP: Für mindestens drei Tage auf Speisen mit hohem Fettanteil (mehr als 10 Gramm Fett pro 100 Gramm) verzichten! Und dann kontrollieren, ob du wacher bist.

Scheidet der Körper mehr Flüssigkeit aus, als er aufnimmt, können die Körperzellen viele Funktionen nicht mehr erfüllen. Das Blut wird dicker, die Durchblutung schlechter, der Blutdruck sinkt – das Gehirn erhält zu wenig Sauerstoff. Müdigkeit ist die häufigste Folge.

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Aufräumen – Das klingt jetzt schon anstrengend? Dann könnte deine Unordnung Grund für deine dauerhafte Müdigkeit sein. Denn Unordnung bedeutet, dass dein Hirn viele Reize zu verarbeiten hat. Und je mehr das sind, desto müder kannst du werden. Eine Studie konnte nun zeigen, dass Ordnung wachhält und schon ein unordentlicher Schreibtisch zu Müdigkeit führt.

Verbrauchte Luft löst Schlappheit aus

Kohlendioxid, das wir als Endprodukt des Sauerstoffaustauschs wieder ausatmen, reichert sich in ungelüfteten, geschlossenen Räumen vermehrt an. Atmen wir zu viel davon ein, werden wir schlapp.

TIPP: Wenn du dich immer schlapp fühlst, solltest du öfter für frische Luft sorgen. Schon fünf Minuten stoßlüften – also alle Fenster einmal ganz öffnen – reicht aus, um die Kohlendioxid-Konzentration zu senken.

Die Zentren im Gehirn, in denen Gefühle verarbeitet werden, sind eng mit anderen Hirnarealen vernetzt. Ein seelisches Tief verändert bestimmte Nervenimpulse im Gehirn und beeinflusst die Hormonausschüttung, was uns immer müde werden lässt.

Weißmehl führt zu Antrieblosigkeit

Ständig müde: 14 Ursachen die schlapp machen – und wie du fitter wirst
Lecker aber leider kein Muntermacher. Drei Croissants können sogar zur Schlaftablette werden! Foto: max-kegfire / iStockPhoto

TIPP: Vollkorn-Produkte halten nicht nur fit und wach, sondern auch länger satt.

Stress und Überarbeitung, aber auch Unterforderung – also Langeweile – machen auf Dauer schlapp. Um über den Tag fit zu bleiben, braucht unser Gehirn das richtige Verhältnis von Anspannung und Entspannung.

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Zu viele Bananen machen träge

TIPP: Ein bis zwei Bananen machen richtig fit, drei machen dagegen müde.

Bewegungsmangel erschöpft

TIPP: Die Weltgesundheitsorganisation rät zu ca. 30 Minuten Bewegung fünfmal pro Woche, es reicht z. B. Spazierengehen. Bewegung ist wichtig für Kreislauf, Durchblutung und Stoffwechsel.

Ständig müde: 14 Ursachen die schlapp machen – und wie du fitter wirst
Schon ein kurzer Spaziergang oder nach Hause zu schlendern, macht wach und sorgt für ein fitteres Hirn Foto: Finn Hafemann / iStockPhoto

Eine Studie zeigt, dass Menschen, die abends noch arbeiten – das kann auch lernen für die Schule oder Universität sein, E-Mails lesen, am nächsten Tag müder sind als Personen, die sich abends nur ihrem Privatleben zuwenden. Logisch: Es fällt uns dadurch schwerer, abzuschalten.

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Diäten rauben Energie

TIPP: Gesundes Abnehmen hat nichts mit Hungern zu tun. Eine Ernährungsumstellung mit Vollkornprodukten, viel Gemüse und Obst und ausreichend Flüssigkeit bringt den nachhaltigeren Erfolg – und macht nicht müde.

Kuchen und Süßes lösen Müdigkeit aus

TIPP: B-Vitamine sind vor allem in Fisch, Tierleber, Brokkoli, Spinat, Grünkohl oder Milchprodukten enthalten – Das hilft, dich wieder wach zu machen!

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Zu viel Kaffee macht schlapp

TIPP: Verzichte mal auf den Kaffee, oder reduziere deine Tassen und iss etwas (gesundes) dazu. Geht’s dir nach einer Woche besser, ist das wahrscheinlich dein Schlappmacher!

Wenn wir morgens in der Dunkelheit zur Arbeit, Schule oder in die Uni und abends in der Dunkelheit zurückfahren und den ganzen Tag unter Neonlicht sitzen, geraten die körpereigenen Botenstoffe aus dem Gleichgewicht.

TIPP: Mindestens 30 Minuten täglich bei Tageslicht im Freien verbringen, egal, ob der Himmel grau ist. So wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin gesenkt. Abends sollte das Schlafzimmer kühl (18 bis 20 Grad) und dunkel sein, damit der Köper ungestört Melatonin für tiefen Schlaf produzieren kann.