Diät: Niemals aus diesen Gründen damit anfangen!

Diäten werden gerne als Wundermittel verkauft – aber das sind sie schlicht nicht. Wir haben 3 der schlimmsten Gründe für eine Diät gesammelt!

Diät: Niemals aus diesen Gründen damit anfangen!
Diäten versprechen eine einfache Gleichung: schlank = glücklich Foto: CSA Images / iStockphoto

AUCH INTERESSANT:

Was gesellschaftlich als gesund, attraktiv und erstrebenswert angesehen wird, ist kulturell und zeitlich wandelbar: Im Mittelalter waren breite Hüften ein Zeichen von Gebärfreudigkeit und ungemein attraktiv. In der heutigen Zeit hat sich das Bild des schlanken (am besten muskulös-definierten) Bauchs als Status-Symbol durchgesetzt. Heißt: Wer schlank ist, achtet auf sich und lebt gesund, wer „Übergewicht“ hat, der*die ist krank, isst nur Müll und hat die Kontrolle über das eigene Leben verloren.

Jeder Körper ist anders, jeder Mensch ist anders. Wir alle haben unterschiedliche Bedürfnisse, verarbeiten Nahrung anders, verbrauchen nicht genau gleich viel Energie für dieselben Tätigkeiten in derselben Zeit. Wer eine Diät machen möchte, weil er*sie „gesünder“ werden möchte, der*die sollte sich unsere 3 schlimmsten Gründe durchlesen, eine Diät zu machen! Dabei zunächst ganz klar gesagt: Niemand verbietet, eine Diät zu machen. Gerade, wenn tatsächlich gesundheitliche Probleme, wie Herzstörungen, Atemnot oder Impotenz durch Übergewicht entstanden sein sollten (was medizinisch festzustellen wäre), ist eine Umstellung des Lebensstils wichtig. Das mag eine Diät miteinschließen, kann aber nie der einzige Schritt sein. Es kann aber helfen, sich über die folgenden Punkte Gedanken zu machen.

Diäten niemals deswegen anfangen: „Ich möchte mich mit mir selbst besser fühlen“
Schlank und glücklich funktioniert nicht so einfach Foto: Nadzeya_Dzivakova / iStockphoto

AUCH SPANNEND:

Wie bereits gesagt, ist die gängige Meinung, welche gesellschaftlich und medial gerne bekräftigt wird, dass jemand, der*die schlank ist, automatisch glücklich ist. Wem helfen die abgehungerten Kilogramm, wenn eine nahestehende Person stirbt? Wer sagt nach einem besonders schlimmen Streit, einer Kündigung, einem verhauten Test: „Aber immerhin bin ich schlanker!“?

Zufriedenheit von innen mit Faktoren von außen erlangen zu wollen, ist ein gefährlicher Plan. Selbstakzeptanz muss bei der eigenen Person beginnen. Das kann sich beispielsweise durch Dankbarkeit für die Gesundheit des Körpers äußern. Die Frage, die wir uns stellen sollten, lautet nicht „Wie sieht mein Körper aus?“, sondern eher „Wie fühlt sich mein Körper an?“ Es geht nicht primär darum, den Körper zu lieben – bereits eine neutrale Einstellung ist in jedem Fall besser als starke Unzufriedenheit.

„Ich möchte attraktiver für andere sein“

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„Ich möchte glücklicher sein“

Das bereits öfter angesprochene Problem für viele Menschen in unserer Gesellschaft ist, dass „glücklich sein“ gerne gleichgesetzt wird mit „schlank sein“. Das suggeriert allerdings, dass Glück ein anhaltender Zustand ist, doch: Halten wir unser Gewicht, bedeutet das dann automatisch, dass wir ständig glücklich sind?  Wahrscheinlich nicht. Der Mensch gewöhnt sich an alles und das Glücksgefühl ist ein vergängliches. Vielmehr besteht die Gefahr, dass eine positive Grundstimmung schnell verflogen ist, wenn die Zahl auf der Waage nicht gefällt.

Diäten sind nicht der Schlüssel zum Erfolg

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