Vielfalt erkennen: Für die Nachdenklichen – It’s Me

„Sei stark!“, „Denk positiv!“, „Lass dich nicht hängen!“ – Solche Sprüche haben nicht nur positive Auswirkungen! Im Gegenteil: sie können nerven, denn auch Positivität kann toxisch wirken. Vor allem von jungen Frauen und Mädchen wird erwartet, gut drauf zu sein und zu lächeln. Doch das musst du nicht!

Vielfalt erkennen: Für die Nachdenklichen – It’s Me
Von der Welt genervt zu sein, Traurigkeit empfinden, nachdenklich sein – Das ist kein Verbrechen, sondern ganz normal! Foto: martin-dm / iStock

Genervt und traurig sein: Ganz natürlich!

Das Resultat: Du fühlst dich traurig oder genervt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Etwa, wenn jemand gemein oder unfair zu dir ist. Oder du bist überfordert, weil die Hausaufgaben zu viel sind, oder die Anforderungen im Job zu krass. Wie ein dunkles Gewitter können dir solche Situationen auf das Gemüt schlagen. Du wirst nachdenklich, ziehst dich zurück, fühlst dich traurig...  

*Hinweis: Die Rede ist nicht von einer lang anhaltentenden Traurigkeit oder Überforderung. Wem über lange Zeit die Kraft fehlt, den Alltag zu bewältigen, kann mit ärztlicher Unterstützung geholfen werden.  

Vielfalt erkennen: Für die Nachdenklichen – It’s Me
Gerade Frauen und Mädchen, die sich traurig fühlen hören von anderen oft Sprüche wie "Sei happy!" oder "Das wird schon!" – Wirklich ernst genommen fühlt man sich dann nicht.  Foto: skynesher / iStock

Im Gegenteil: Solche Sprüche können auch das Gefühl vermitteln, dass etwas mit DIR nicht stimmt. Dass DU das Problem bist, weil du die schlechte Laune nicht unter Kontrolle bekommst.

Schluss damit!

„It’s Me“: Für die Nachdenklichen!

Stattdessen sollte die Gesellschaft akzeptieren, dass Mädchen und junge Frauen wie jeder Mensch auch schlecht drauf oder traurig sein können.

ERFAHRE HIER MEHR ÜBER DIE KAMPAGNE „IT’S ME“

„It’s Me“-Power-Mentorin Sophie: “Ich habe Phasen, wo mir alles zu viel wird!“

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"It's Me"-Power Mentorin Sophie wirkt stark – doch auch sie hat Momente, in denen sie niedergeschlagen ist! Foto: BRAVO / Frank L. Lange

In solchen Momenten ist es total unwichtig, was andere von dir halten. Denn dann zählt nur eines: DU! „Das Wichtigste ist dann, sich Hilfe zu holen“ so Sophie, „und sich nicht dafür zu schämen.“

Hier findest du „It’s Me“ Power Mentorin Sophie im Interview

Es gibt 1.000 Gründe für Traurigkeit. Ärger mit Freunden oder der Familie. Zoff in der Schule oder dem Job. Heimweh. Verlassen werden. Liebeskummer. Krank sein…

Und ganz oft gibt es nicht nur einen Grund für Traurigkeit, sondern mehrere auf einmal. Auslöser für nachdenkliche Phasen im Leben sind auch oft Stress oder Trauer. Du fühlst dich überwältigt, traurig, alles scheint aussichtlos.

Was sich schlimm anfühlt und dein Herz zu zerreißen droht, ist ein ganz natürlicher Vorgang in dir. Und Experten raten: Verdränge deine Traurigkeit oder Nachdenklichkeit nicht, nur weil du auf andere happy wirken willst. Lass sie stattdessen zu.

Umgang mit schlechten Zeiten

  1. Weine und sei traurig, wenn dir danach ist – aber lass Lachen und Glück auch zu, wenn du es empfindest, und verbiete es dir nicht. Mach auch Dinge, die dich happy machen!
     
  2. Sei ehrlich zu dir und den Menschen, die dir wichtig sind. Du musst nicht die Starke spielen, wenn du gerade „schwach“ bist.
     
  3. Stell dich einem Problem nach dem anderen. Versuche nicht, alle Themen auf einmal zu lösen. Und vergiss nicht: Für manche Probleme gibt es keine Lösung. Das anzuerkennen, kann vieles leichter zu ertragen machen.
     
  4. Nachdenklichkeit oder Traurigkeit kann auch für Kreativität genutzt werden. Schreib über deine Gefühle oder zeichne sie. Das kann dabei helfen, sie noch besser zu verarbeiten.

Denk daran: Sogar die schlimmsten Gefühle wie Trauer und Verlust werden über die Zeit leichter zu ertragen sein. Der Weg kann sich dabei sehr lang anfühlen und Gefühle zu zu lassen, macht dies einfacher. Höre dabei nicht auf das was andere von dir fordern, sondern auf dein Herz ❤️

Die Kampagne "It's Me" von BRAVO GiRL! und Instagram seht für wahre Vielfalt! Und dazu gehören nicht nur äußerliche Merkmale wie Hautfarbe, Körpermaße oder Menschen mit Behinderungen zu respektieren, sondern auch die inneren Werte zu akzeptieren.

Mädchen und Frauen müssen sich nicht verändern, den Ansichten der Gesellschaft entsprechen, sich so benehmen, wie andere erwarten oder immer tough und happy sein, wie gefordert. Nicht die Mädchen und jungen Frauen müssen sich verändern. Im Gegenteil: Die Gesellschaft muss sich verändern und wahre Vielfalt anerkennen.

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